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billig, klein, und aus dem Weg

In meiner Bekannt- und Verwandtschaft werde ich gern hinzugezogen, wenn es darum geht, Rechner aufzubauen. Die Leute wissen, dass sie bei mir genau den Computer zusammengestellt bekommen, den sie brauchen.

In diesem Fall war eine klassische „bessere Schreibmaschine“ gefragt, also ein Rechner zum Surfen, Drucken, Scannen, für E-Mails, möglichst billig, stromsparend und robust, ohne besondere Forderungen an Video- oder allgemeiner Leistung.

Das ist das Ergebnis:

Die Hardware: Ein Dualcore-Intel® Atom™-Hauptprozessor mit 4 GB Arbeitsspeicher, einer 250 GB großen Festplatte, Graphik und Sound auf dem Mainboard.

Als Betriebssystem dient Debian GNU/Linux (stable), das ich gerne verwende, weil ich es am besten beherrsche (ich verwende auch Windows, wenn nötig), mit Firefox, OpenOffice.org und einer xfce4-Oberfläche. Acrobat-Reader, Gimp und freie Multimediaprogramme runden das Bild ab.

Um optimale Kühlung zu gewährleisten, wird das Gerät mit Abstandhaltern auf 1,5cm Entfernung von der Wand gehalten, an der es montiert ist, das Netzteil ist extern und hat mit seinen 60W mehr als genug Leistung für die verbauten Komponenten. Auch CPU und Graphikchip werden passiv gekühlt, das Gehäuse hat allerdings drei kleine, dynamisch drehzahlgeregelte Lüfter. Komplett lüfterloser Betrieb wäre möglich gewesen, hätte aber zu deutlichen Mehrkosten geführt.

So hingegen ist ein höchst stabiles System entstanden, das inklusive Hard- und Software unter € 300 gekostet hat und meiner Erfahrung nach vielleicht einmal alle zwei Jahre gewartet werden muss, eine für den bewussten Zweck für alle Seiten optimale Lösung.

Und die Katzen können sich auch nicht draufsetzen…